Mitgliederversammlung 2025

Gestärkt in die Zukunft

30.12.2025

Alle zwei Jahre steht die Mitgliederversammlung im Zeichen der Wahlen. Zeit für ein Fazit der letzten Amtszeit und einen Ausblick auf die nächste. In aller Kürze: die Ressourcen sind (leicht) gewachsen; die Aufgaben werden größer.

Mitgliederversammlung 2025

Rückblick

Die letzten zwei Jahre waren geprägt durch zahlreiche Kontinuitäten und einige Neuerungen. Die Mobilisierungsaktivitäten der Europa-Union zu den letzten Europawahlen  waren außerordentlich erfolgreich. Rund 40 wahlbezogene Veranstaltungen zu den Wahlen wurden organisiert und mehrere tausend Menschen erreicht.


Mitgliederversammlung 2025

Diese erfolgreichen Bemühungen halfen dem Vorstand in Folge einen schon lange angestrebten Inflationsausgleich bei den Zuwendungen einzuwerben, was dringend notwendig wurde, da die Mittel des Vereins kaufkraftbereinigt in den letzten zehn Jahren rund 20% gesunken waren. In diesem Jahr hat der Verein weitere Aufgaben der europapolitischen Öffentlichkeitsarbeit der Senatskanzlei übernommen und u.a. die Interrail-Ticket Verlosung für junge Hamburgerinnen und Hamburger  organisiert. Auch die Organisation der Europawochen liegt nun fast vollständig in den Händen des Vereins. Die Stellenkapazitäten konnten ausgebaut werden, so dass der Verein nun drei hauptamtliche Mitarbeiter/innen hat. Auch die digitalen Aktivitäten wurden deutlich ausgebaut und die Professionalisierung der Öffentlichkeitsarbeit weiter vorangetrieben.

Insgesamt wurde die letzte Amtszeit sehr erfolgreich abgeschlossen und der Verein geht mit mehr Ressourcen gestärkt in die Zukunft. Dank hierfür gebührt dem Senat der FHH und der Hamburgischen Bürgerschaft und auch den europapolitischen Sprecher/innen der Regierungsfraktionen, Alske Freter und Danial Ilkhanipour, die sich für eine Erhöhung unserer Zuwendungen eingesetzt haben.

Vorstandswahlen


Mitgliederversammlung 2025

Bei den Vorstandswahlen gab es insgesamt viel Kontinuität, aber auch ein paar größere Veränderungen. Wie in den letzten Jahren üblich gab es bei den Beisitzer/innen mehr Kandidaturen als zu besetzende Plätze und alle Vorstandsämter wurden geheim gewählt. 

Ausgeschieden sind Lina Ohltmann und Verena Reihs als stellvertretende Vorsitzende, sowie Hans-Christian von Arnim als Beisitzer. Alle drei haben sich über lange Zeit, seit ihrem Engagement in unserer Jugendorganisation, als Aktive und als Funktionsträger/innen tatkräftig engagiert. Ganz besonders gedankt hat der Vorsitzende in seinem Bericht Lina Ohltmann, die seit über fünfzehn Jahren immer wieder in ganz verschiedener Funktion zur Verfügung stand, wenn tatkräftige und zuverlässige Hilfe gebraucht wurde und Verena Reihs, die als Medienverantwortliche im Vorstand, über die letzten vier Jahre die erfolgreiche Digitalisierungsstrategie maßgeblich mitentwickelt und vorangetrieben hat.


Hamburg Journal | 08.06.2024 [hamj148016]

Aufgerückt zur stellvertretenden Vorsitzenden ist Alina Herm, die zuvor Beisitzerin im Landesvorstand war. Neu im Vorstand als stellvertretender Landesvorsitzender ist Henrik Lesaar, der sich beruflich wie ehrenamtlich in verschiedenen Rollen seit Jahrzehnten für Europa engagiert. Neue Beisitzer/innen sind Bettina Thöring, die frühere langjährige Geschätsführerin der Europa-Union Hamburg, und Tim Gitzinger von unserer Jugendorganisation. Die übrigen Mitglieder wurden alle wiedergewählt. Der Landesvorsitzende erhielt in geheimer Wahl ein einstimmiges Ergebnis.

Eine Übersicht über alle Vorstände ist auf der Seite zum Landesvorstand zu finden.

Politische Bewertungen

Auf die schwieriger werdende (europa)politische Lage stimmte der Versammlungsleiter, Dr. Roland Willner, schon zu Beginn in seiner Eröffnungsrede ein. Auch im Bericht des Landesvorstands wurde berichtet, dass sich die Stimmung in einigen Mileus und bei einigen Zielgruppen ändere. So sei zum Beispiel im Zuge der Schularbeit öfter festzustellen, wie antieuropäische Narrative verfingen.

Auch in einer recht wohlhabenden Stadt wie Hamburg, die im Vergleich zu anderen Gebieten Deutschlands und Europas vergleichsweise gut da stünde, sei festzustellen, dass die Selbstverständlichkeit des europäischen Einigungsgedanken hier und da schwinde und der Verein stärker überlegen müsse, wie er auch jene erreiche, die bislang keinen Zugang zur europäischen Idee gefunden haben und die den Nutzen der europäischen Integration nicht nachvollziehen können.